Ohne Berufsunfähigkeitsversicherung drohen hohe Einkommenslücken
Wer seinen Beruf krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr ausüben kann, verliert schnell sein Einkommen. Die gesetzliche Absicherung durch die Erwerbsminderungsrente reicht meist nicht aus – besonders bei Personen, deren Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, ist die Einkommenslücke hoch.
Statistisch scheidet etwa jede vierte erwerbstätige Person vor dem Erreichen des regulären Renteneintrittsalters gesundheitsbedingt aus der Arbeitswelt aus – ein vielfach unterschätztes Risiko. Umso wichtiger ist eine zuverlässige Absicherung, so der VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB).
„Viele Verbraucherinnen und Verbraucher haben schon seit Kindertagen eine Unfallversicherung und fühlen sich damit ausreichend geschützt“, weiß Markus Steiner, Referent für Finanzdienstleistungen beim VSB. Ein Trugschluss, denn die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind Krankheiten und nicht Unfälle.
„Der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist unabdingbar, sofern der Lebensstandard im Fall der Fälle nur annähernd beibehalten werden soll. Eine umfassende Arbeitskraftabsicherung besteht aus einer Kombination von Berufsunfähigkeitsversicherung, Krankentagegeld und ggf. einer Unfallversicherung“, so der Experte.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung schützt am wirksamsten. Sie zahlt eine monatliche Rente, wenn der Beruf aus gesundheitlichen Gründen für voraussichtlich mindestens sechs Monate nicht mehr möglich ist. Das Krankentagegeld fängt Einkommensausfälle während längerer Krankheiten auf. Die private Unfallversicherung leistet jedoch nur bei Unfällen mit bleibenden Schäden – und deckt damit nur einen kleinen Teil der Risiken ab.
Smarte Backöfen: Mehr Komfort, mehr Verantwortung
Backöfen können heute weit mehr als nur backen und braten. Moderne Geräte bieten zahlreiche Heizarten, Komfortfunktionen und smarte Steuerungsmöglichkeiten. Der VerbraucherService Bayern im KDFB e. V (VSB) rät, neben dem Komfort auch Datenschutz, IT-Sicherheit und Lebensmittelhygiene im Blick zu behalten.
„Lassen Sie Lebensmittel nicht über längere Zeit ungekühlt im Backofen stehen, um sie später per App zuzubereiten“, warnt Eva Kirchberger, Hauswirtschaftsexpertin beim VSB. Aus Gründen der Lebensmittelhygiene sollte der Garvorgang erst kurz vor der Zubereitung gestartet werden.
Das bieten smarte Backöfen:
- - Steuerung von Programmen und Temperatur per App
- - Automatikprogramme und Sensoren für optimale Garergebnisse
- - Kameraüberwachung und Push-Nachrichten zum Garfortschritt
- - Digitale Rezepte, Einkaufslisten und Software-Updates
Darauf sollten Verbraucherinnen und Verbraucher achten:
- Backofen sollten auch ohne App vollständig nutzbar sein
- transparente Datenschutzhinweise
- regelmäßige Firmware-Updates installieren
- sicheres WLAN-Passwort und möglichst separates Gastnetz verwenden
- Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen, wenn verfügbar