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Geschichte & Brauchtum

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Das heutige Gemeindegebiet von Breitenberg deckt sich weitgehend mit dem unter der Regierung des Passauer Fürstbischofs Wenzel Graf v. Thun (1664-1673) planmäßig besiedelten Gebiet, das deshalb ihm zu Ehren zunächst den Namen „Wenzelsreut“ erhielt. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wird nur noch der heutige Gemeindename „Breitenberg“ verwendet. Dagegen hat sich der zweite volkstümliche Name „die neue Welt“ für dieses Gebiet bis heute im Volksmund erhalten. Dieser Name stellt einen Hinweis auf die relativ späte Besiedlung dar.

Nachdem der Wunsch nach einer eigenen Kirche „in der neuen Welt am Braittenberg“ laut wurde, errichtete schließlich der Passauer Fürstbischof Raymund Graf v. Rabatta die Pfarrei Breitenberg. Die neu erbaute Pfarrkirche wurde 1727 konsekriert. Das neue Gemeindewappen weist auf die Bedeutung der beiden Passauer Fürstbischöfe für die Gründung Breitenbergs hin. Streusiedlungen und Einzelgehöfte, die 81 Kilometer Gemeindestraßen verbinden, prägen das Landschaftsbild der Gemeinde, die von 1978 bis 1994 eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Nachbargemeinde Sonnen bildete.

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