Trauer in Breitenberg um Erich Sageder

Vorsitzender der Feuerwehr starb völlig unerwartet im Alter von 64 Jahren

Bürgermeister Helmut Rührl würdigte gegenüber der Heimatzeitung Sageders große Verdienste, vor allem im Feuerwehrbereich. Er habe die Wehr gut geführt, sei ein absolut zuverlässiger Ansprechpartner für die Gemeinde gewesen, habe großen Anteil gehabt an der Organisation des Florianifestes, das mittlerweile über drei Tage lang jedes Jahr tausende Gäste aus dem Dreiländereck anzieht. Die Bulldogtreffen beim Florianifest seien mittlerweile mit bis zu 400 Fahrzeugen eine Riesenattraktion, mit ein Verdienst des Verstorbenen. Nicht zu vergessen die alljährliche Übergabe des Friedenslichts in Breitenberg, ebenfalls von Erich Sageder mitorganisiert. Am Herzen gelegen seien ihm die Partnerschaften mit den Feuerwehren aus den Nachbarländern.

1979 war der Verstorbene zunächst in die Feuerwehr Prag (Gemeinde Hutthurm) eingetreten, 1988 dann in die Feuerwehr Breitenberg. Von 1990 bis 2000 war er dort Jugendwart, von 2000 bis 2009 Schriftführer. Seit 2009 war er 1. Vorstand gewesen. In seiner aktiven Dienstzeit hatte er alle Leistungsabzeichen erworben, 2004 das Ehrenzeichen für 25 Jahre aktive Dienstzeit erhalten. In seiner Funktion als Vorsitzender hatte er die Kameradschaft und die persönliche Achtung innerhalb der Feuerwehr immer in den Vordergrund gestellt sowie das Miteinander mit den österreichischen Wehren Sarleinsbach und Aigen sowie zu Winterberg (Tschechien) gepflegt.

Seine Hilfsbereitschaft und sein ehrlicher Umgang mit Jung und Alt machten ihn neben der Feuerwehr zu einem geschätzten Mitmenschen in Breitenberg. Das galt auch als Arbeitskollege über 28 Jahre bei der Firma Edscha.

 

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