Der erste Olympiasieger des WSV DJK Rastbüchl Michael Uhrmann

Die sportliche Karriere des späteren Olympiasiegers Michael Uhrmann (geb. am 16.9.1978) begann nicht auf der Sprungschanze, sondern in der Langlaufloipe mit einem 3. Platz bei den Bayerwald-Skigau-Meisterschaften über 2 km in der Schülerklasse.
Am 31.12.1990 feierte der 12 jährige Michi seinen 1. Sieg beim Skispringen in Bodenmais mit Weiten von 44 m und 43, 5 m.

Überregional macht Michael Uhrmann 1991 als bayerischer Schülermeister in der Nordischen Kombination und Vizemeister im Spezialspringen auf sich aufmerksam. Ein Jahr später holt sich Michael Uhrmann den Gesamtsieg im McDonald’s Cup auf der heimischen Baptist-Kitzlinger-Schanze.

Ab diesem Zeitpunkt ging die sportliche Karriere von Michael Uhrmann steil bergauf:

Die wichtigsten Stationen …
1994/95 1. Start bei der Vier-Schanzen-Tournee
1995 1. Alpencup-Sieg
1995 Juniorenweltmeister im Mannschaftsspringen in Gällivare (Schweden)
1996 deutscher Juniorenmeister im Einzel und mit der bayer. Mannschaft
1996 Juniorenweltmeister im Einzel und mit der Mannschaft
2000 deutscher Meister mit der bayer. Mannschaft in der Herrenklasse
2000 erster Sprung über 200 m in Planica (201 m)
2001 3. Platz beim Weltcup-Springen in Kuopio
2001 Weltmeister mit der Mannschaft in Lathi/Fin
       (mit Martin Schmitt, Alexander Herr und Sven Hannawald)
2001 Bronzemedaille im Teamspringen auf der Normalschanze
2002 Olympiasieger mit der Mannschaft in Salt-Lake-City (USA)
        (mit Martin Schmitt, Stefan Hocke, Sven Hannawald)
2004 1. Weltcup-Sieg in Zakopane (Polen)
2005 Silbermedaille bei Weltmeisterschaften in Oberstdorf (Mannschaft)
2005 3. Platz beim Weltcupspringen am Holmenkollen
2005 2. Platz beim Weltcupspringen in Harrachov (Tschechien)
2006 Bronzemedaille bei Skiflug-Weltmeisterschaften (Mannschaft)
2006 deutscher Meister
2006 4. Platz bei Olympischen Spielen in Turin (ITA) im Einzel (Normalschanze)
2007 Sieg beim Weltcup-Springen in Oberstdorf
2010 Silbermedaille mit der Mannschaft bei Olympischen Spielen in Vancouver                (Kan)
2010 5. Platz bei Olympischen Spielen im Einzel (Großschanze)
2010 Deutscher Meister im Einzel und in der Mannschaft
2011 Schanzenrekord mit 146,5 Metern in Klingenthal
2001 Platz 3 bei Weltcup-Springen in Zakopane (Polen)
        6. Platz bei Weltmeisterschaften in Oslo im Einzel (Großschanze)
        4. Platz bei Weltmeisterschaften in Oslo in der Mannschaft

Eine große Karriere endet in Breitenberg: Am 9. April 2011 war der letzte große Auftritt von Michael Uhrmann beim Empfang in Breitenberg.

Breitenberg, ein starkes Stück Heimat...