Geschichte der Gemeinde Breitenberg

Die Geschichte Breitenbergs beginnt eigentlich mit einer Verordnung des Passauer Fürstbischofs Wenzeslaus Graf von Thun aus dem Jahre 1668, in der er allen "ain Holz - Ohrt zu einer Haus - Statt und Raumbreith erbrechtsweis" versprach, die sich im Land vor dem Dreisessel ansiedeln wollten.

Durch dieses dicht bewaldete Gebiet führten aber schon Jahrhunderte vorher mit der Klafferstraße und dem Ungarsteig zwei bedeutende Handelswege, die Böhmen und Österreich mit Bayern, vor allem mit dem Donauraum verbanden. Im Jahre 1719 gründete der Passauer Fürstbischof Raymund von Rabatta die Pfarrei Breitenberg und ließ ein Jahr später für die stetig wachsende Zahl der Siedler mit dem Bau einer eigenen Pfarrkirche beginnen, die 1727 fertiggestellt wurde. Die Menschen lebten zunächst recht armselig von der kargen Landwirtschaft, vom Flachsanbau, der Weberei und der Holzarbeit. Durch den gewaltigen Zuzug entwickelte sich Breitenberg bald zum Zentrum der "Neuen Welt", dem weitläufigen Land vor dem Dreisessel; zahlreiche Handwerker, Geschäftsleute und Wirte ließen sich hier nieder. Die Pfarrei Breitenberg zählte bereits 1800 mehr als 5000 Seelen. Bei der Säkularisation wurde 1803 das Fürstbistum Passau aufgelöst, die Bewohner Breitenbergs wurden Untertanen des Königreichs Bayerns. Mit dem bayerischen Gemeindeedikt von 1808 wurde die Gemeinde Breitenberg als unterste Verwaltungseinheit errichtet. Im Zuge der Gebietsreform 1972 schlossen sich Gollnerberg, Schönberg und Gegenbach an die Gemeinde Breitenberg an, die dem Landkreis Passau eingegliedert wurde.

Adalbert Stifter

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